Analyse der standardisierten Bewertung

Ende 2015 haben wir die seit 1991 bestehende Firma Vieregg-Rössler GmbH, ein Verkehrsberatungsunternehmen, damit beauftragt, die standardisierte Bewertungen (Nutzen-Kosten-Analyse) der Firma Intraplan zu überprüfen.

Das Ergebnis haben wir Anfang Januar 2016 der Politik und Presse im Rahmen von Infoveranstaltungen präsentiert.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen nochmal alle Unterlagen und eine kurze Zusammenfassung zur Verfügung.

Die Grundlage

Die standardisierte Bewertung der Firma Intraplan zum „Projekt S21“ (PDF)

Die Präsentation

Die Leinwand-Darstellung (PDF)
Ausführlichere Begleitinformationen zur Leinwand-Darstellung (PDF)

Das gezeigte Video zur benötigten Fläche im Bereich Bahnstrasse (Link auf YouTube)

Die gezeigte Fotomontage (animiertes Bild)
Die Fotomontage in verschiedenen Stufen: 0% / 50% / 75% / 100% (hochauflösendes JPG-Bild)

Die Analyse

Die Analyse der Firma Vieregg-Rössler GmbH (PDF)

Die Stellungnahme

Die NAH.SH und die Firma Intraplan haben zur Analyse eine Stellungnahme (PDF) abgegeben.

Zu den Anmerkungen der NAH.SH nehmen wir wie folgt Stellung:
Es ist ohne Zweifel löblich, dass der HVV für Ökostrom bezahlt und somit erneuerbare Energien befördert. Tatsächlich fährt die S-Bahn jedoch mit dem durchschnittlichen Energiemix. Unabhängig davon ist die CO2-Bilanz der Standardisierten Bewertung ein fest vorgeschriebenes Verfahren und keine Erfindung von uns oder der Firma Vieregg Rössler. So schreibt selbst Intraplan in der Standardisierten Bewertung: „Die CO2-Bilanz dieses Vorhabens ist […] negativ.“

Ferner wird argumentiert, dass sich in den Abendstunden und sonntags der Takt verdoppelt und somit weitere Reisezeit eingespart wird. Grundsätzlich wäre eine Takterhöhung natürlich zu begrüßen. Aber entweder ist die erwähnte Takterhöhung eine Falschaussage oder die Standardisierte Bewertung ist nicht korrekt. Denn aus der Standardisierten Bewertung ergibt sich keine derartige Takterhöhung. Takterhöhungen bei der Projektplanung zu vermeiden hat nämlich den Nutzen, dass dadurch geringe Anforderungen an den Lärmschutz gestellt werden. Dann erhöht man hinterher Stück für Stück den Takt und hat somit viel Geld für Lärmschutzwände auf Kosten der Anwohner gespart.

Die überarbeitete Studie

Aufgrund der Ausführungen der Firma Intraplan wurde eine überarbeitete Version der Studie (PDF) erstellt.

Das Ergebnis

Das Projekt ist in der geplanten Form…

… umweltschädlich: In Zeiten, in denen Klimaschutz wichtiger denn je ist, werden jährlich viele Tonnen CO2 zusätzlich produziert.

… nicht zukunftstauglich: Nur ein kleiner Teil der Fahrgäste hat einen tatsächlichen Nutzen. Viele Fahrgäste werden einen erheblichen Nachteil haben. Teile der geplanten Strecke werden unökonomisch genutzt. Zukünftige Erhöhungen der Zugtaktung werden unwahrscheinlich.

… unwirtschaftlich: Das Projekt hat keinen Nutzen-Kosten-Faktor von 1,12, sondern einen tatsächlichen Faktor von deutlich unter 1. Es ist somit nicht förderfähig.

Für das Projekt darf es in dieser Form keine Zustimmung geben.

Wir fordern daher einen Stopp der aktuellen Planungen und eine Projektoptimierung unter Einbeziehung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger!

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