Unsere Ziele

Hamburg dehnt sich aus. Somit auch der Hamburger „Speckgürtel“. Dass folglich auch die Infrastruktur wachsen muss, ist uns bewusst. Wir verschließen uns daher nicht gegen sinnvolle Verkehrsprojekte.

Wir fordern jedoch:

  1. Die Umsetzung von Verkehrsprojekten im Einvernehmen mit allen Betroffenen
  2. Zukunftsfähige Bauvorhaben
  3. Verzicht auf Enteignung
  4. Senkung der Gesundheitsrisiken
  5. Vermeidung von Schäden an vorhandener Bausubstanz

 

Die Umsetzung von Verkehrsprojekten im Einvernehmen mit allen Betroffenen

Bereits bei der ersten Planung sind die Betroffenen mit ins Boot zu holen. Leider wurde dies bisher versäumt. Man erhält nur aus der Presse häppchenweise neue Informationen und wird bei Nachfragen bestenfalls (mit Hinweis auf die laufenden Planungen) vertröstet. Wir erwarten von Politik und Verwaltung hier deutlich mehr Engagement und Bereitschaft, sich für das Wohl ihrer Bürger einzusetzen.

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Zukunftsfähige Bauvorhaben

Investitionen in die Infrastruktur sind notwendig. Diese dürfen aber nicht zu Lasten der Bürger und der folgenden Generationen gehen. Realisierbare Lösungen wie z.B. ein Schienenverlauf oder Bahnhof im Trog dürfen nicht rein aus Kostengründen vorschnell verworfen werden, wenn dies die Ideallösung in Sachen Anrainerinteressen, Lärmschutz und städtebaulicher Zukunftperspektive darstellt.

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Verzicht auf Enteignung

Entlang der Bahnstrasse leben alteingesessene Quickborner und Ellerauer Bürger und viele junge Familien, die sich bewusst für den Ort als Lebenswohnsitz entschieden haben. Jeder Anwohner ist sicher gerne bereit im Interesse der Allgemeinheit gewisse Abstriche hinzunehmen, wenn diese ausreichend begründet sind. 3 Minuten weniger Fahrtzeit nach Hamburg rechtfertigen keine sinnlose Enteignung, solange es genügend vernünftige planerische und bauliche Alternativen gibt.

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Senkung der Gesundheitsrisiken

Lärm macht krank! Aufgrund des Wunsches nach höherer Taktung, längeren Zügen und der vermehrten Nutzung der Schienen für Güterzüge sind bei den Planungen entsprechende Lärmschutzmaßnahmen zu berücksichtigen. Diese Maßnahmen haben sich an der maximalen technischen Kapazität an Zugbelastung zu bemessen. Grundsätzlich gilt jedoch aktiver vor passiver Lärmschutz. Dabei sind alle denkbaren Maßnahmen in Erwägung zu ziehen (z.B. Bau im Trog, Schutzwände direkt am Gleis, Verwendung bestimmter Schwellentypen). Ausnahmen von diesem Grundsatz darf es nur geben, wenn Kosten und Schutz in keinem Verhältnis stehen. Diese wiederum sind nur dann gegeben, wenn die Kosten enorm und die Schutzwirkungen sehr gering sind.

Im Zuge der geplanten Elektrifizierung der Strecke dürfen auch die möglichen Gefahren durch Elektrosmog nicht außer acht gelassen werden. Viele Gesundheitsprobleme werden mit Elektrosmog in Verbindung gebracht (z.B. Tumore im Gehirn, im Auge oder Ohr sowie Leukämie, Fehlgeburten, Missbildungen, chronische Müdigkeit, Kopfschmerzen, Stress, Schwindel, Herzprobleme, Autismus, Lernstörungen, Schlaflosigkeit und Alzheimer). Auch hier muss alles notwendige getan werden, um die Belastung so gering wie möglich zu halten. Die Kosten dürfen dabei nicht im Vordergrund stehen.

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Vermeidung von Schäden an vorhandener Bausubstanz

Entlang des Hamburger Wegs stehen viele Häuser und Anbauten bereits dicht an den Bahngleisen. Wenn die Bahn aufgrund eines möglichen zweigleisigen Ausbaus etwa 5 Meter dichter ranrückt, ist, sofern überhaupt noch Mindestabstände zum Objekt eingehalten werden, die Bausubstanz durch Erschütterung gefährdet. Aber auch bei eingleisigem Betrieb steigt die Belastung durch die längeren Züge und die höhere Taktung. Erst recht, wenn der Güterverkehr zunimmt. Hier sind durch entsprechenden Vibrationsschutz die Belastungen so gering wie möglich zu halten.

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